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[Gewinnspiel] Elke Pistor – Vergessen

Na ihr Lieben,

im Moment ist es wirklich sehr still um mich und umso mehr freue ich mich, dass ich mich mit einem kleinen Gewinnspiel zurückmelden darf.

Anlässlich der Veröffentlichung ihres aktuellen Kriminalromans „Vergessen“, hat Elke Pistor es einigen Bloggern ermöglicht das Buch vorab zu genießen und die Lesefreude an die Leser des jeweiligen Blogs weiterzugeben. Zu meiner großen Freude darf ich zwei von euch mit diesem spannenden Roman beglücken.

Wie, ihr kennt Elke Pistor nicht?

Foto1-Elke Pistor

Elke Pistor / Foto: Barbara Hentschel

Berühmt wurde die Frohnatur aus der Eifel mit ihren Eifelkrimis um die Ermittlerin Ina Weinz – Gmünder Blut, Luftkurmord, Eifler Zorn und Eifler Neid -, einer toughen und cleveren Kommissarin, die sich in der Männerdomaine Polizei zu behaupten weiß. Neben einem spannenden Fall stehen bei den Eifelkrimis aber vor allem Land, Leben und Leute im Mittelpunkt der Erzählungen.

Vor kurzem wagte sich Elke Pistor erfolgreich an ihren ersten humorvollen Landkrimi „Kraut und Rübchen“, den ich euch hier auch schon vorgestellt habe.

Aber sie kann nicht nur Romane – in zahlreichen Anthologien (u.a beim KBV Verlag) mordet sie sich munter durch alle Gesellschaftsschichten und Themen, wobei die Eifel und das Umland ihre bevorzugten Schauplätze sind.

Neben ihrer Liebe zur Literatur zeichnet sich Elke Pistor als liebevolle Katzenmama und fröhlicher Familienmensch aus. Eine wahrhaft sympathische Person.
Wer mehr über die Autorin und ihre Werke erfahren möchte, der sollte sich einmal auf ihrer Homepage umsehen, oder der Facebook Seite einen Besuch abstatten.

Zur Einstimmung auf das Buch, werft doch einfach mal einen Blick in das Video!

Zum Buch „Vergessen“

Auch mit ihrem aktuellen Roman bleibt Elke Pistor ihren Wurzeln treu, entfernt sich aber deutlich vom „Regionalkrimi“. Die Kölner Kommissarin Verena Irlenbusch wird zu einem absonderlichen Tatort gerufen. Ein Zahnarzt hat seinen Patienten gefoltert und ist dann aus dem Fenster in den Tod gesprungen. Zusammen mit dem wenig umgänglichen Kollegen Kommissar Christoph Todt macht sie sich auf die Suche nach verwertbaren Spuren und nur wenig später taucht eine zweite Leiche auf. Die Todesfälle scheinen in Verbindung zu stehen, aber die Zusammenhänge sind unklar. Zwischen der Sorge um ihre, an Alzheimer erkrankte Großmutter und den Problemen mit ihrem neuen Kollegen muss Verena ein Geheimnis lüften, dass 40 Jahre lang verborgen geblieben ist und einen hochintelligenten Mörder fangen, der ein perfides Spiel treibt – geboren aus Schuld und Hass.

Gleich zu beginn taucht der Leser hier in eine wahrhaft verwirrende Geschichte ein – viele Handlungsstränge die auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeit erkennen lassen: eine Kommissarin die an mehreren Fronten zu Kämpfen an – mit ihrem Privatleben, ihren Gefühlen, einem undurchschaubaren Kollegen und einem knallharten Fall, ein Mädchen, das verschwindet, ein Mörder der einen perfiden Plan verfolgt und ein Kommissar, der ebenso rätselhaft wie spannend erscheint, auch wenn man selbst kaum mit ihm zusammenarbeiten wollen würde.

Von der ersten Seite an kann man mitfiebern, mitfühlen und ermitteln und erlebt die Geschichte somit hautnah. Hochspannung garantiert. Denn man muss sich nicht nur an den Fall und die Fakten herantasten, sondern auch an die beiden Ermittler. Zwei Kommissare, die durch ihre ungewöhnlichen Biographien fesseln können, aber dennoch mit Problemen zu kämpfen haben, die aus dem Leben gegriffen sind. Der personale Erzählstil tut sein übriges, um den Leser ganz nah an die Geschichte zu bringen. Das Vergessen spielt dabei nicht nur im Titel eine große Rolle, sondern zieht sich als Leitthema, als eine Art roter Faden durch die ganze Geschichte.

Wer Elke Pistor kennt, der kennt auch ihren Schreibstil – eingängig aber nicht einfach, sondern sprachlich hochwertig und angenehm zu lesen. Die Art von Lektüre in die man problemlos versinken kann, um den Alltag ein paar Stunden auszublenden.

Fazit: Dieses spannende Verwirrspiel rund um ungesühnte Schuld, schwelenden Hass und verlorene Träume solltet ihr unbedingt lesen. Die beiden Kommissare Verena Irlenbusch und Christoph Todt machen definitiv Lust auf mehr und versprechen auch zukünftig nervenaufreibende Unterhaltung.

Elke Pistor – Vergessen
erschienen, 2014 im Ullstein Verlag
304 Seiten
9,99 € (Taschenbuch)
ISBN 9783548286105

Gewinnspiel:

Kommen wir nun zu eurer Chance ein Exemplar dieses Buches zu gewinnen. Ich musste eine Weile überlegen, was ich als Aufgabe stellen könnte und bin letztendlich zu einer Entscheidung gelangt. Ich war der Meinung, dass es etwas sein muss, dass zum Buch passt. Das Vergessen spielt eine große Rolle für die Geschichte – nicht nur im Titel, sondern auch im Bezug auf viele Figuren. Daher war schell klar, dass „Vergessen“ ein Teil der Aufgabe sein muss.
Viele von euch kennen bestimmt die sogenannten „Lost Places“,  verfallene Häuser, eingestürzte Gemäuer – längst vergessene Orte. Ich bin mir sicher, dass jeder von euch einen solchen Ort irgendwo in der Nähe hat – ein altes Fabrikgelände vielleicht, ein verlassener Bauernhof oder ein abgebranntes Lagerhaus, ein überwucherter Rest eines Gemäuers irgendwo? Macht ein Foto von einem dieser Orte und schickt es mir entweder per Mail an dreigroschenpoesie@gmx.de, hinterlasst es hier unter dem Beitrag als Kommentar (sofern das funktioniert) oder postet es mir bei Facebook an die Pinnwand. Der künstlerische Wert zählt nicht. Aus allen Einsendungen werde ich – per Losverfahren – zwei Gewinner ziehen, die sich dann über ein signiertes Exemplar von „Vergessen“ freue dürfen. Teilnahmeschluss ist der 23.8.2014, die Gewinner werden am 24.8.2014 ausgelost und informiert.
Teilnehmer nur aus Deutschland oder mit Deutscher Versandadresse, da die Portokosten ins Ausland leider zu hoch sind. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Rezension: Caren Benedikt – Die Duftnäherin

Inhalt:

Lünen 1349: Die junge Anna leidet unter ihrem gewalttätigen Vater. Als er für drei Tage eingesperrt wird, weil er seine Schulden nicht bezahlen kann, nützt sie die Gelegenheit und flieht. Sie will nach Bremen, die Heimatstadt ihrer Mutter, um endlich in Frieden leben zu können. Auf ihrem Weg trifft sie auf Garwin, einen Waisen in ihrem Alter. Die beiden beschließen zusammen zu reisen und sich als Geschwister auszugeben, um weniger aufzufallen, nicht ahnend, dass ihnen diese kleine Notlüge irgendwann einmal große Probleme bereiten wird. In Bremen angekommen ist den beiden das Glück hold: Garwin bekommt eine Lehrstelle bei einem angesehenen Holzschnitzer und Anna etabliert sich als angesehene Schneiderin und Seifensiederin. Obwohl Anna für ihren Vater eine falsche Spur legt ist er ihr schon bald dicht auf den Fersen. Er ist näher als sie ahnt, er ist brutal, er ist wütend, er ist unbarmherzig und er sinnt auf Rache …

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