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[Gewinnspiel] Elke Pistor – Vergessen

Na ihr Lieben,

im Moment ist es wirklich sehr still um mich und umso mehr freue ich mich, dass ich mich mit einem kleinen Gewinnspiel zurückmelden darf.

Anlässlich der Veröffentlichung ihres aktuellen Kriminalromans „Vergessen“, hat Elke Pistor es einigen Bloggern ermöglicht das Buch vorab zu genießen und die Lesefreude an die Leser des jeweiligen Blogs weiterzugeben. Zu meiner großen Freude darf ich zwei von euch mit diesem spannenden Roman beglücken.

Wie, ihr kennt Elke Pistor nicht?

Foto1-Elke Pistor

Elke Pistor / Foto: Barbara Hentschel

Berühmt wurde die Frohnatur aus der Eifel mit ihren Eifelkrimis um die Ermittlerin Ina Weinz – Gmünder Blut, Luftkurmord, Eifler Zorn und Eifler Neid -, einer toughen und cleveren Kommissarin, die sich in der Männerdomaine Polizei zu behaupten weiß. Neben einem spannenden Fall stehen bei den Eifelkrimis aber vor allem Land, Leben und Leute im Mittelpunkt der Erzählungen.

Vor kurzem wagte sich Elke Pistor erfolgreich an ihren ersten humorvollen Landkrimi „Kraut und Rübchen“, den ich euch hier auch schon vorgestellt habe.

Aber sie kann nicht nur Romane – in zahlreichen Anthologien (u.a beim KBV Verlag) mordet sie sich munter durch alle Gesellschaftsschichten und Themen, wobei die Eifel und das Umland ihre bevorzugten Schauplätze sind.

Neben ihrer Liebe zur Literatur zeichnet sich Elke Pistor als liebevolle Katzenmama und fröhlicher Familienmensch aus. Eine wahrhaft sympathische Person.
Wer mehr über die Autorin und ihre Werke erfahren möchte, der sollte sich einmal auf ihrer Homepage umsehen, oder der Facebook Seite einen Besuch abstatten.

Zur Einstimmung auf das Buch, werft doch einfach mal einen Blick in das Video!

Zum Buch „Vergessen“

Auch mit ihrem aktuellen Roman bleibt Elke Pistor ihren Wurzeln treu, entfernt sich aber deutlich vom „Regionalkrimi“. Die Kölner Kommissarin Verena Irlenbusch wird zu einem absonderlichen Tatort gerufen. Ein Zahnarzt hat seinen Patienten gefoltert und ist dann aus dem Fenster in den Tod gesprungen. Zusammen mit dem wenig umgänglichen Kollegen Kommissar Christoph Todt macht sie sich auf die Suche nach verwertbaren Spuren und nur wenig später taucht eine zweite Leiche auf. Die Todesfälle scheinen in Verbindung zu stehen, aber die Zusammenhänge sind unklar. Zwischen der Sorge um ihre, an Alzheimer erkrankte Großmutter und den Problemen mit ihrem neuen Kollegen muss Verena ein Geheimnis lüften, dass 40 Jahre lang verborgen geblieben ist und einen hochintelligenten Mörder fangen, der ein perfides Spiel treibt – geboren aus Schuld und Hass.

Gleich zu beginn taucht der Leser hier in eine wahrhaft verwirrende Geschichte ein – viele Handlungsstränge die auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeit erkennen lassen: eine Kommissarin die an mehreren Fronten zu Kämpfen an – mit ihrem Privatleben, ihren Gefühlen, einem undurchschaubaren Kollegen und einem knallharten Fall, ein Mädchen, das verschwindet, ein Mörder der einen perfiden Plan verfolgt und ein Kommissar, der ebenso rätselhaft wie spannend erscheint, auch wenn man selbst kaum mit ihm zusammenarbeiten wollen würde.

Von der ersten Seite an kann man mitfiebern, mitfühlen und ermitteln und erlebt die Geschichte somit hautnah. Hochspannung garantiert. Denn man muss sich nicht nur an den Fall und die Fakten herantasten, sondern auch an die beiden Ermittler. Zwei Kommissare, die durch ihre ungewöhnlichen Biographien fesseln können, aber dennoch mit Problemen zu kämpfen haben, die aus dem Leben gegriffen sind. Der personale Erzählstil tut sein übriges, um den Leser ganz nah an die Geschichte zu bringen. Das Vergessen spielt dabei nicht nur im Titel eine große Rolle, sondern zieht sich als Leitthema, als eine Art roter Faden durch die ganze Geschichte.

Wer Elke Pistor kennt, der kennt auch ihren Schreibstil – eingängig aber nicht einfach, sondern sprachlich hochwertig und angenehm zu lesen. Die Art von Lektüre in die man problemlos versinken kann, um den Alltag ein paar Stunden auszublenden.

Fazit: Dieses spannende Verwirrspiel rund um ungesühnte Schuld, schwelenden Hass und verlorene Träume solltet ihr unbedingt lesen. Die beiden Kommissare Verena Irlenbusch und Christoph Todt machen definitiv Lust auf mehr und versprechen auch zukünftig nervenaufreibende Unterhaltung.

Elke Pistor – Vergessen
erschienen, 2014 im Ullstein Verlag
304 Seiten
9,99 € (Taschenbuch)
ISBN 9783548286105

Gewinnspiel:

Kommen wir nun zu eurer Chance ein Exemplar dieses Buches zu gewinnen. Ich musste eine Weile überlegen, was ich als Aufgabe stellen könnte und bin letztendlich zu einer Entscheidung gelangt. Ich war der Meinung, dass es etwas sein muss, dass zum Buch passt. Das Vergessen spielt eine große Rolle für die Geschichte – nicht nur im Titel, sondern auch im Bezug auf viele Figuren. Daher war schell klar, dass „Vergessen“ ein Teil der Aufgabe sein muss.
Viele von euch kennen bestimmt die sogenannten „Lost Places“,  verfallene Häuser, eingestürzte Gemäuer – längst vergessene Orte. Ich bin mir sicher, dass jeder von euch einen solchen Ort irgendwo in der Nähe hat – ein altes Fabrikgelände vielleicht, ein verlassener Bauernhof oder ein abgebranntes Lagerhaus, ein überwucherter Rest eines Gemäuers irgendwo? Macht ein Foto von einem dieser Orte und schickt es mir entweder per Mail an dreigroschenpoesie@gmx.de, hinterlasst es hier unter dem Beitrag als Kommentar (sofern das funktioniert) oder postet es mir bei Facebook an die Pinnwand. Der künstlerische Wert zählt nicht. Aus allen Einsendungen werde ich – per Losverfahren – zwei Gewinner ziehen, die sich dann über ein signiertes Exemplar von „Vergessen“ freue dürfen. Teilnahmeschluss ist der 23.8.2014, die Gewinner werden am 24.8.2014 ausgelost und informiert.
Teilnehmer nur aus Deutschland oder mit Deutscher Versandadresse, da die Portokosten ins Ausland leider zu hoch sind. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

[Rezension] Elke Pistor – Kraut und Rübchen

Inhalt

Katharina Rübchen, Journalistin mit Biologie-Abschluss, erfüllt sich einen Traum: Nachdem sie von ihrer Tante ein Haus geerbt hat, zieht sie zusammen mit Herr Hoppenstedt aufs Land, flieht vor der Großstadt, dem langweiligen Job und der gescheiterten Beziehung. Aber die ländliche Idylle hat so gar nichts vom Charme, den sie in ihren Zeitungsartikeln propagiert hat. Löchrige Wände statt uriger Atmosphäre, neugierige Nachbarn statt Gemeinschaft und ein Stall voller Ziegen – da bleibt keine Zeit für gemütliche Abende auf der Veranda.

Und ehe sich Katharina versieh,t steckt sie mitten in einem Kriminalfall. Was haben die alten Damen zu verbergen, die auf den ersten Blick so freundlich scheinen? Welche Bedeutung hat das uralte Tagebuch, das im Haus der Tante versteckt ist und warum steht plötzlich die Polizei  vor ihrer Tür?

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Buchmesse Part 2 – Interviews

Liebe Freunde,

Nun hattet ihr gerade einen Tag Zeit um euch von meinem Monsterbericht zu erholen, da haue ich euch schon den nächsten Messebericht um die Ohren! Ich bin aber noch zuversichtlich, dass er nicht ganz so lang wird! 😉 Heute gibt es von mir nämlich nur noch die Zusammenfassung einiger Gespräche und Interviews, die ich aus Gründen der Übersichtlichkeit ausgelagert habe. Stürzen wir uns also voller Elan noch einmal in den Messetrubel und beginnen mit dem Mittwoch und mit Elke Pistor.

Elke Pistor

Kaum am Stand angekommen wurden Bianca und ich von Elke herzlich begrüßt und natürlich auch gleich dem Verleger Ralf Kramp vorgestellt. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön für dein Lob Elke, aber auch an den KBV Verlag für die herzliche Einladung zum Kaffee! Das war wirklich der perfekte Start für eine Messe – gemütlich Koffein zu sich nehmen auf DER Krimi-Couch!  (Leider kein Foto -.-)

Elke Pistor und ich am KBV Stand

Elke Pistor und ich am KBV Stand

Nachdem wir der Buchpräsentation zu „Trattoria Finale“ von Guido M. Breuer und Patrick P. Panahandeh gelauscht haben und dabei gut verköstigt wurden – mit Kaviar! – wurde aber auch endlich geplaudert, z.B. über „Kraut und Rübchen„, den aktuellen Landkrimi von Elke, der gerade im emons: Verlag erschienen ist. Mit diesem Buch begibt sich Elke auf neues Terrain, sie wagt den Versuch einen humorvollen Krimi zu schreiben. Ob und wie ihr das gelungen ist erfahrt ihr demnächst hier, sofern die liebe Post es schafft mir dieses Buch zuzustellen … Daumen dürfen gern gedrückt werden. Aber Elke löst sich nicht gänzlich von ihren Wurzeln, denn auch dieser Roman ist theoretisch irgendwo in der Eifel verortet, spielt aber – im Gegensatz zur Reihe um die Kommissarin Ina Wenzel – in einem fiktiven Ort. Besonders schön finde ich, dass sie ihrem kürzlich verstorbenen Kater Herr Bert mit diesem Roman ein Denkmal setzt! Wie? Na, das findet ihr am Besten selbst heraus indem ihr das Buch lest.

Außerdem findet man eine Kurzgeschichte von Elke Pistor in der aktuellen „Tatort Eifel“ Anthologie, die vom KBV Verlag in Zusammenarbeit mit dem „Tatort Eifel Krimifestival“ herausgegeben wird. Das besondere an dieser Anthologie ist, dass die jeweiligen Autoren zu ganz realen Menschen fahren, die sich darum beworben haben eine Rolle in einem Krimi spielen zu dürfen, und dann um diese Personen und ihrer Arbeitsplätze herum eine Geschichte konstruieren.

Interessiert hat uns natürlich auch, wie Elke ihre Bücher schreibt. Planlos drauf los, oder doch mit Konzept und strenger Disziplin? Ganz klar: Letzteres. Da wird vorab viel konzepiert, Post-Its in verschiedenen Farben – geordnet nach Figuren, Handlungssträngen etc. – werden an Wände tapeziert und dann geht es ans Schreiben. Am Ende bleibt dann eine leere Wand übrig, die Zettel landen im Müll und auf dem PC tummelt sich ein neuer, fertiger Roman.

Am Schluss hat uns Elke noch verraten, dass sie schon wieder fleißig an einem neuen Projekt arbeitet, an Teil 4 ihrer bekannten Eifel-Krimi Reihe. Und vielleicht gibt es ja auch noch eine Fortsetzung von „Kraut und Rübchen“?

Kurz möchte ich noch erwähnen, dass der KBV Verlag wirklich tolle Anthologien herausbringt, z.B. eine für das stille Örtchen „Mördchen fürs Örtchen“ (die wird noch ganz sicher bei mir einziehen) und – ganz besonders witzig – „Küche, Diele, Mord“, eine Krimianthologie über Morde vom Keller bis zum Dachboden! Dieses Buch MUSS man in den Händen gehalten haben, denn das Cover ist ein ganz besonderes Schmankerl, auch wenn der Effekt bei den Fotos leider nicht so deutlich wird!

Sina Beerwald

Wie in meinem vorherigen Artikel schon angekündigt, hatte ich auch die Freude ein kleines, nicht ganz kurzes Gespräch mit Sina Beerwald führen zu dürfen. Ich danke auch dir an dieser Stelle nochmal ganz herzlich dafür, dass du dir die Zeit genommen hast und dich auf mich und meine Fragen eingelassen hast.

Sina Beerwald und ich am Stand von emons:

Sina Beerwald und ich am Stand von emons:

Zu diesem Interview hat es mich an den Stand des emons: Verlag verschlagen, wo ich wiederum mit sehr köstlichem Kaffee bewirtet wurde. In Anbetracht der Plörre die man auf der Messe käuflich erwerben kann (sorry) verstehe ich vollkommen, dass die Verlage ihre eigenen Maschinen dabei haben. Ich hätte es ohne den regelmäßigen Koffeinschub wirklich trinkbaren Kaffees sonst wahrscheinlich nicht geschafft 5 Tage durchzuhalten. *lach* Nach einer lockeren Plauderei über dies und jenes, Bücher und den Messestress ganz allgemein, durfte ich Sina dann noch mit ein paar Fragen löchern.

Zuerst wollte ich wissen, warum sie die Strapazen der Messe auf sich genommen hat. Das ist auch eigentlich ganz schnell gesagt: Sina freut sich darauf Leser, Blogger, Freunde, Verlagsmitarbeiter … zu treffen, neue Bücher zu entdecken und sich mit Autorenkollegen auszutauschen. Außerdem empfindet sie den Besuch auf der Messe als eine Art „Demutsgang“. Nicht nur, dass man sieht was manche Autoren erreicht haben, sondern auch das Wissen darum, dass man „einer von vielen ist“, eine Art Lektion um nicht abzuheben. Aber so wie ich Sina Beerwald kennen lernen durfte besteht da – meiner Meinung nach – bei ihr keine Gefahr.

Sie ist eine wirklich sehr sympathische, herzliche Person mit der ich mich gerne und gut unterhalten habe.

Allerdings bin ich – gerade bei Autoren die ich gerne lese – natürlich immer neugierig, ob ich mich bald auf ein neues Buch freuen kann. Und auch diesmal gibt es eine erfreuliche Nachricht: Die Arbeiten an zweiten Psychothriller sind abgeschlossen, das Erscheinungsdatum steht allerdings leider noch nicht fest. Aber, ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, wenn sich daran etwas ändert!

Außerdem freue ich mich, euch erzählen zu dürfen, dass die Verträge für einen zweiten „Möwenkrimi“ unterzeichnet worden sind. Man darf also gespannt einer Fortsetzung der humorvollen Geschichte entgegensehen. „Mordsmöwen“ ist auf der Messe sozusagen bei mir eingezogen und ich freue mich schon darauf die komischen Vögel kennen zu lernen und bei ihren Ermittlungen zu begleiten!

Mit meiner letzten Frage habe ich Sina ein bisschen aus dem Konzept gebracht. Ich wollte gerne von ihr wissen, auf welche Frage sie gerne mal antworten würde, welche Frage ihr noch nie gestellt wurde, die sie aber unbedingt einmal hören möchte. Nach reiflicher Überlegung – oh ja, sie hat laaaange nachgedacht *g* – ist ihr dann aber, im Bezug auf den aktuellen Syltkrimi, doch noch etwas eingefallen. Die Frage auf die sie wartet lautet: „Können wir dieses Buch verfilmen?“, denn sie hatte beim Schreiben des Buches wirklich das Gefühl, dass in ihrem Kopf ein Film abläuft und die ganze Handlung sozusagen bildlich vor sich gehabt. Liebe Sina, ich drücke dir die Daumen, dass die Frage ganz bald kommt! 😉

Bloggertreffen bei dotbooks

Ein weiterer Höhepunkt der Messe, bei dem es zu vielen interessanten Gesprächen gekommen ist, war das Blogger-Treffen bei dotbooks. Das gesamte Team stand uns, nach einer kleinen Vorstellungsrunde, Rede und Antwort und hat sich von neugierigen Leserinnen löchern lassen. Zusammen mit Aygen und Alex vom Bücherkaffee habe ich mir Herren Sonderhüsken geschnappt und ihm viele Fragen gestellt, zum Verlag, zum Verlagsprogramm, …

Ich wollte z.B. wissen, ob dotbooks ein reiner E-book Verlag bleiben wird. Ganz zu Beginn stand ja die Printoption eines Buches noch im Raum. Herr Sonderhüsken hat uns erklärt, dass man sich entschieden hat nur E-books zu veröffentlichen, da der Arbeitsaufwand, Manuskripte nicht nur als eBook zu konvertieren, sondern auch noch professionell für den Buchdruck setzen zu lassen, für einen kleinen Verlag wie dotbooks ein zu großes zusätzliches Arbeitsvolumen ist. Man ist bei dotbooks der Meinung, dass ein Leser, wenn er ein gedrucktes Buch kauft, ein Recht auf vernünftige Verarbeitung hat. (Dem kann ich mich nur anschließen) Daher wurde beschlossen sich auf das Gebiet zu konzentrieren, dass der Verlag am besten kann: Auf die Herstellung qualitativ hochwertiger E-books, bei denen man Spaß am Lesen hat. dotbooks bemüht sich aber die Druckrechte der Bücher an andere Verlage zu kaufen und in einigen Fällen hat dieses Prinzip auch schon geklappt!

Bei dotbooks mit Aygen, Alex und Herrn Sonderhüsken

Bei dotbooks mit Aygen, Alex und Herrn Sonderhüsken

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die dotbooks Bücher bisher ein bisschen auf das Spannungsgenre beschränkt gesehen habe. Herr Sonderhüsken war so freundlich mich darüber aufzuklären, dass meine Einschätzung da nicht ganz richtig ist und ein Blick auf das Verlagsprogramm bestätigt seine Worte natürlich: Von humorvollen Büchern, historischen Romane und Erotik über Gegenwartsliteratur bis hin zu Guter Unterhaltung – landläufig bekannt als Frauenromane oder Liebesromane, ist alles vertreten. Einzig die Kinder- und Jugendbuch Abteilung ist noch nicht so groß aber genau an diesem Punkt wird derzeit aktiv gearbeitet. Bücher zu bekannten Fernsehserien wie „Haus Anubis“, „Hotel 13″oder „Schloss Einstein“ sind schon im Programm oder kommen demnächst. Darum herum sind Jugendbücher für das Lesealter 12 – 14 Jahre und aufwärts geplant.

Gerade für Autoren ist es natürlich interessant zu erfahren, wie denn die Chancen stehen veröffentlicht zu werden. Dazu hat uns Herr Sonderhüsken verraten, dass wöchentlich etwa 40 unverlangte Manuskripte eingereicht werden, Maximal 4 davon kommen in die engere Auswahl kommen. Zusätzlich zu diesem Manuskriptstrom kommen noch die Bücher, die über Agenturen eingereicht werden. Die Mehrzahl der verlegten Bücher kommt auch über diesen Weg. Der Verlag hat – im Bezug auf die Veröffentlichung eines Romans – entschieden, dass sie nur solche Manuskripte aufnehmen wollen, die das ganze Team begeistern können, um zu gewährleisten, dass auch wirklich der ganze Verlag hinter einem Titel steht und alle mit dem nötigen Eifer und vor allem Spaß bei der Arbeit sind.

Eine witzige Anekdote zum Thema „eingereichte Manuskripte“ gab’s dann auch noch: Ein Autor hat per Mail angefragt, ob der Verlag Lust auf 70 Bücher hätte. Herr Sonderhüsken war so mutig zu antworten, dass er daran Interesse hätte, wenn der Autor denn tatsächlich 70 Bücher geschrieben hat. Tja, er hatte … 😉 Wer genau das war hat er uns leider nicht verraten, aber es klang so, als hätte dieser Schritt zum Erfolg geführt.

Unser Gespräch war zwar noch viel, viel länger und wir haben viel Gelacht, aber ich denke (und hoffe) ich habe die wichtigsten Sachen herausgefiltert. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei Herrn Sonderhüsken für die Zeit bedanken und bei Aygen und Alex für das Aufnahmegerät! 🙂

Und zum Schluss …

Natürlich könnte ich jetzt noch deutlich mehr schreiben, da ich ja überall und an allen Ecken Gespräche geführt habe, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. Und genau da sind wir jetzt – also ich bin es jedenfalls – am Ende nämlich. Weil ich es aber bei meinem ersten Beitrag vergessen habe, möchte ich doch noch eine Messebegegnung hier nachreichen: Ich hatte das Glück Sven Hannawald, eines meiner Idole aus Kindheitstage, zu treffen und er war so lieb sich mit uns ablichten zu lassen und ein paar Takte zu plaudern. Für mich war das ein wirklich tolles Erlebnis, weil ich mich noch zu gut daran erinnern kann, wie ich gebannt vor dem Fernseher saß, um seine Sprünge zu verfolgen, wie ich gefeiert habe, als er die 4-Chancen Tournee als erster (und ich glaube bis Dato einziger) Springer mit 4 Siegen gewonnen hat und wie tief mich damals sein seelischer Absturz getroffen hat. Auch wenn ich sonst kein Freund von Biographien bin, bzw. wenig dafür übrig habe, dass jeder noch so kleine Promi meint ein Buch über sich uns sein Leben herausbringen zu müssen, seines werde ich definitiv kaufen!

Sven Hannawald mit Carolin Wahl

Sven Hannawald mit Carolin Wahl

Und damit verabschiede ich mich nun von euch in ein arbeitsreiches Wochenende. Ab nächster Woche gibt es dann auch wieder regelmäßig Rezensionen, aber für ein paar Tage möchte ich die beiden Messeartikel doch oben stehen lassen, in der Hoffnung, dass sie auch gelesen werden.

Eure Vero

Benefizlesung von und mit Elke Pistor zu gewinnen

Na ihr lieben Leseratten,

ich wünsche euch einen schönen Sonntag und hoffe ihr könnt das trübe Wetter mit ein bisschen Tee und einem guten Buch aus euren Gedanken vertreiben. In jedem Fall möchte ich euch heute eine tolle Aktion der Autorin Elke Pistor vorstellen, die sich Gedanken darüber gemacht hat, was sie den anderen Gutes tun könnte und zu dem Schluss gelangt ist, eine Benefizlesung zu veranstalten. Gelesen wird dabei selbstverständlich aus ihrem neuen Roman und den könnt ihr hier ein bisschen näher kennen lernen.

Ihr wollt die Lesung gerne gewinnen?

Dann teilt das Video, verbreitet die Botschaft und nennt dabei eine Organisation die ihr gerne damit unterstützen würdet. Anschließend schickt ihr eine Mail, mit dem Beleglink und eurem Namen an krautundruebchen(at)gmx(dot)de, Betreff: Benefizlesung und schon landet ihr im Lostopf. Ausgelost wird dann am 22.12.2013. Nähere Infos findet ihr auf Elke Pistors Homepage, u.a. auch eine Leseprobe aus dem neuen Roman und viele Infos zu allen bisher erschienen Büchern.

Ich selbst werde an der Verlosung nicht teilnehmen, aber natürlich unterstütze ich so eine Aktion sehr gerne. Also teilt das Video fleißig, auch wenn ihr selbst vielleicht niemanden kennt. 🙂 (Und man darf ja ruhig auch zwei mal teilen, wenn einem später doch noch etwas einfällt!)

Jetzt mache ich mich aber wieder an die Messevorbereitungen und wünsche euch einen schönen Rest-Sonntag!

Mordliche Weihnachten mit Elke Pistor

Currywurst und andere tödliche Beilagen

Elke Pistor Fans aufgepasst. Die Autorin lässt sich nicht lumpen und bringt ein E-book voller Kurzkrimis heraus. Bis zum 26.12. gibt es das Buch noch als „Weihnachtsschnäppchen“ für 1,33 bei Amazon.

Verlinkung zu Amazon.

Klappentext:

Wollten Sie immer schon einmal wissen, wie eine Currywurst zum Mordwerkzeug wird, wieso Spargel immer bio und Pralinen besser süß sein sollten? Wir laden Sie ein auf ein delikates Pilzsüppchen, einen leckeren Dinkelkeks und einen heißen Kaffee. An die Teetrinker ist natürlich auch gedacht …

„„Meine Herren“, er räuspert sich und reckt das Kinn in die Luft, „der ‚Herne-Hottest’ kann beginnen. Die Regeln sind einfach. Wir essen nur Currywurst mit scharfer Soße. Wasser und Brot sind was für Mädchen. Wer am meisten schafft, hat gewonnen. Noch Fragen?“ Kopfschütteln. „Dann wollmerma.“ Er lässt mich frei und reibt sich die Hände. „Hast du alles?“ Ich nicke und zerre meine Hand aus der Plastiktütenfessel. “

Genießen sie elf Kurzkrimis und als Bonbon zum Schluß den ersten Fall der Eifler Erfolgskommissarin Ina Weinz „Für den Wind und die Vögel“

 

Viel Spaß beim Lesen 🙂

Rezension: Elke Pistor – Eifler Zorn

Inhalt:

Im beschaulichen Gemünd wird, bei Abrissarbeiten eines alten Gebäudes, die Leiche eines Jungen gefunden – grausam zu Tode geprügelt, mit abgeschnittener Hand. Niemand kennt ihn, niemand vermisst ihn. Wer ist der Tote und haben die satanischen Rituale, die seit kurzem im Nationalpark durchgeführt werden etwas mit dem Geschehen zu tun? Kurz darauf wird – an der selben Stelle – eine zweite Leiche geborgen. Wieder ohne Hand. Ina Weinz beginnt zu ermitteln und gerät in einem Sumpf aus Missgunst, Neid und Schikanen. Dann verschwindet auch noch ihre Stieftochter Henrike. Wird sie das nächste Opfer sein?

Weiterlesen

Liebe LeserInnen,

ich bin wieder Zuhause, habe viele Eindrücke (und vor allem Bücher) von der Messe mit genommen und muss die im Kopf erstmal noch ein bisschen sortieren. Aber das soll ja nicht euer Schaden sein. Zum einen gibt es heute (in ca. einer Stunde) noch eine kleine Rezension zu Elke Pistor – Eifler Zorn. An dieser Stelle nochmal mein ganz herzlicher Dank an die Autorin. 🙂

Zum anderen noch schnell den Hinweis darauf, dass es hier in den nächsten Tagen, mit etwas Glück schon morgen, ein neues Gewinnspiel geben wird. Sozusagen ein  Buchmesse Gewinnspiel. Diesmal könnt ihr dann auch gleich zwei signierte Bücher gewinnen, die da wären „Fitzek/Tsokos – Abgeschnitten“ und „Dietrich Faber – Der Tod macht Schule„. Außerdem habe ich noch unzählige Leseproben, Lesezeichen und viele Buchempfehlungen (wenn man das so nennen kann, eher viele Bücher die ich haben will und euch natürlich vorstellen möchte) im Gepäck. Die nächsten Tage werden sich hier im  Blog also noch Rund um die Buchmesse drehen, aber ich hoffe, dass euch das genau so viel Spaß machen wird wie mir.

„Gewinne eine Krimi – Wohnzimmerlesung mit Elke Pistor“

Und bevor ich es vergesse: Es gibt auch ein Gewinnspiel bei Elke Pistor direkt. Wer will kann eine Wohnzimmerlesung mit ihr gewinnen. Was das ist? Nun, das ist ganz einfach erklärt: Mit etwas Glück und ein bisschen Mühe (wie es geht steht unten im Text) kann es passieren, dass die Autorin bald in deinem Wohnzimmer – zur Not geht auch die Küche *g* – aus ihrem aktuellen Buch „Eifler Zorn“ liest. Neugierig? Dann lies schnell nach , was du tun musst und mach mit. Viel Glück!!!

Schreibe deine Meinung zum Buch
und veröffentliche sie im Gästebuch auf der Homepage der Autorin oder auf der Homepage deines Buchhändlers oder in einem Bücherforum oder in deinem Blog oder auf deiner Facebook/Google/Xing-Seite oder bei einem Onlinebuchhändler und sende den Link (mit deiner PLZ) zur Veröffentlichung an: 
eiflerzorn (at) gmx.de

Die Aktion läuft vom 15.10 bis zum 31.12.2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung findet nicht statt.
Die Gewinnerin/ der Gewinner wird in der 2 KW 2013 bekannt gegeben. Die Lesung findet nach vorheriger Terminabsprache im ersten Halbjahr 2013 statt

Jetzt werd ich erstmal noch die Koffer, Taschen, Tüten, Rucksäcke,… auspacken und meine Schätze bewundern 😉

Bis später und liebe Grüße

Eure Vero

Blogger Gewinnspiel von Elke Pistor

Liebe Mitblogger,

Die Krimiautorin Elke Pistor hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht: Sie verlost anlässlich ihres neuen Romans „Eifler Zorn“, der im Oktober 2012 erscheinen wird, eine Wohnzimmerlesung.

Wer nun wissen möchte worum es geht und was das eigentlich alles bedeutet, der soll sich bitte bei Frau Pistor melden unter buecher[at]elke-pistor.de

Für die LeserInnen gibt es aber später auch noch was 😉