Inhalt

Die 18-jährige Layken zieht mit ihrer Familie von Texas nach Michigan, um den Tod des Vaters zu überwinden. Gleich am ersten Tag in der neuen Umgebung freunden sie und ihr kleiner Bruder sich mit den Nachbarn an. Will übt eine unergündliche Anziehungskrauft auf Layken aus und die beiden verlieben sich ineinander. Aber dann stellt sich ihnen das Schicksal auf grausame Weise in den Weg.

Kritik

Wo soll ich da nur anfangen? Eigentlich glaube ich, dass es eine wunderschöne, tragische, komische Geschichte ist. Eigentlich habe ich das Gefühl, dass „Weil ich Layken liebe“ ein wunderbares Jugendbuch sein könnte. Eigentlich. Denn leider kann ich über das Buch kaum etwas sagen. Und das liegt nicht an der Geschichte an sich – die Leseproben haben mich begeistert und der Anfang ist einfach wirklich süß geschrieben – sondern einzig und allein an der wirklich katastrophalen Sprecherin. Und es tut mir in der Seele weh, das so direkt sagen zu müssen, weil es da einfach nichts zu beschönigen gibt.

Der Verlag verspricht:“Wanda Perdelwitz lässt mit ihrer Stimme sowohl die intensiven als auch die leisen Momente dieser spannenden Liebesgeschichte lebendig werden.“ Leider ist mir nicht ersichtlich wie man darauf kommt das so zu formulieren, da für mich überhaupt nichts auch nur im Ansatz irgendwie lebendig gewirkt hat.

Wanda Perdelwitz liest einschläfernd, eintönig, emotionslos, frei von jeglicher Modulation der Stimme, unzusammenhängend – kurz: einfach schlecht.
Nach 45 Minuten Quälerei habe ich aufgegeben. Aber es war mir nicht möglich mich auch nur eine Sekunde auf die Geschichte zu konzentrieren, weil die Worte irgendwie zusammenhanglos herauskamen, nicht als würde jemand eine Geschichte vorlesen, sondern wahllos Worte aneinander reihen. Viel zu langsam, zu viele Pausen aber grundsätzlich an den falschen Stellen.
Ich habe noch zwei weitere Versuche gestartet, das Hörbuch zu hören und der Sprecherin eine Chance zu geben, um mich vielleicht an ihre Sprechweise zu gewöhnen. Aber vergebens. Und ich bin wirklich jemand der Hörbücher liebt, daher habe ich aber auch ein gewisses Bild davon im Kopf, wie gute Sprecher klingen müssen. SO definitiv nicht.

Fazit

Ich werde das Buch sicherlich noch irgendwann lesen, vielleicht wenn der zweite Teil heraus kommt und ich dann beide Geschichten am Stück  erleben kann. Aber ich weiß definitiv von welcher Hörbuchsprecherin ich künftig die Finger lassen werde. Wanda Perdelwitz lässt mit ihrer Stimme leider gar keinen Moment der Geschichte lebendig werden, sie trägt die Geschichte eher zu Grabe. Sehr, sehr schade, da ich mich auf dieses Hörbuch wirklich gefreut hatte.

Meine Frage an den Verlag ist aber: WARUM? Warum lässt man jemanden ein Hörbuch sprechen, der es so offensichtlich nicht kann? Ich bin nicht die Einzige die entsetzt war von dieser Sprecherleistung. Und ich bin nur froh, dass ich diese CD nicht kaufen musste, denn dann hätte ich mich noch mehr geärgert.

Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe
gesprochen von Wenda Perdelwitz
erschienen, im Jumbo-Verlag
1 MP3 CD, 560 Minuten
(ungekürzte Lesung)
14,99  €
ISBN 978-3-8337-3210-2

Ich bedanke mich bei Blogg dein Buch und dem Jumbo-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, der kann das Hörbuch gerne hier bestellen oder einfach mal in die Hörprobe hören. Obwohl die dort ausgesuchte Stelle eine der besseren Momente des Hörbuchs ist.