pizap.com10.85112855955958371387666105286Mein Jahresrückblick … emotionales Geschwätz.

2013 – oh wow, was für ein Jahr. Es hat ganz harmlos begonnen, wie jedes andere Jahr auch, mit dem 1. Januar, mit Winter, mit Schnee und Kälte, mit vielen Hoffnungen und guten Vorsätzen für die nächsten Monate. Selbstredend habe ich die guten Vorsätze baldmöglichst über Bord geworfen und natürlich wurden manche Hoffnungen enttäuscht. Aber so im Prinzip, trotz vieler trauriger, dunkler, trüber, trister, vernichtender Momente: Das Jahr war gigantisch. Ich habe mir in einem Jahr drei Lebensträume erfüllt, bzw. sie erfüllt bekommen, ich habe die unglaublichsten, wunderbarsten Menschen kennen gelernt, habe manche verloren, aber viele unglaublich tolle und liebeswerte Menschen sind ein Teil meines Lebens. Ich habe gelacht, geweint, gelitten, gefeiert, gestrahlt, getanzt und bin gefallen, vor allem aber habe ich gelebt. Und vielleicht kann das nun nicht jeder begreifen – für mich selbst bedeutet gerade dieses „am Leben sein“ so unglaublich viel. Für mich ist jeder neue Tag ein Geschenk und jede Minute eine Bestätigung – egal ob es mir gerade gut oder schlecht geht.

Aber womit fange ich nun an? Was soll ich euch erzählen? Viele der schönen Erinnerungen, der schönen Momente sind durch den Alltag schon wieder verdrängt worden, in Vergessenheit geraten. Einer der Vorsätze für nächstes Jahr wird definitiv sein, jeden schönen Moment aufzuschreiben und in einem Glas zu sammeln, um keinen einzigen mehr zu vergessen. Und diesen Vorsatz werde ich hoffentlich nicht so schnell wieder begraben.  Aber die Momente, die in Erinnerung geblieben sind, sind nicht minder schön: Allen voran der Moment, in dem mir bewusst geworden ist, dass ich dieses Jahr nicht als Schüler, nicht als Student, nicht als Arbeitsloser beginne, sondern dass ich tatsächlich und wirklich eine Arbeit habe. Eine, bei der ich mich wohl fühle, auch wenn es sicherlich kein besonders Prestigeträchtiger Job ist. Eine Arbeit mit den besten und nettesten Chefs der Welt, mit lieben Kollegen, abwechslungsreichen Erlebnissen und viel, viel Spaß. Mein großer Dank geht hier an Familie Sedlmair und alle die dazu gehören. Es ist schön, dass es euch gibt.🙂
Der Moment in dem mir klar wurde, dass meine Familie mich vielleicht nicht immer versteht, aber trotzdem immer hinter mir steht. Ich liebe euch, auch wenn ihr mir manchmal den letzten Nerv raubt, mich um den Verstand bringt und mich in den Wahnsinn treibt – jeder auf seine Weise.

Unvergessliche Erlebnisse

249032_455209071230470_9816447_nUnd da waren noch diese anderen Tage, die an denen ich Dinge erlebt habe, die ich nicht zu träumen gewagt hatte. Da war zum Beispiel mein Urlaub im Norden Deutschlands im Mai, samt dem Besuch im Rowohlt Verlag und der dort erlebten Herzlichkeit. Ich liebe diesen Verlag und dessen Bücher und wenn ich einen Wunsch für nächstes Jahr frei hätte, dann würde ich mir wünschen, dass die Chefetage den Wert des stationären Buchhandels wieder mehr würdigt, statt zu stark auf Online und Internet zu setzen. Und ich freue mich auf ein Wiedersehen in Reinbek – eingeladen bin ich nämlich schon wieder😉. Außerdem danke ich meinen Gastgebern Claudia, Stephan und Alwina. Gerne wieder!
Mein zweites – und wie ich zu diesem Zeitpunkt noch dachte –  wirklich absurdestes Erlebnis, war der Moment, als ich in 4000 Metern Höhe aus einem Flugzeug gesprungen bin und dann 2500 Meter im freien Fall zurück gelegt habe. Einfach so – fallen, fallen, fallen und an absolut nichts denken. Wahnsinn. Irgendwo schweben, zwischen Himmel und Erde, zwischen Leben und Tod und abhängig davon, dass irgendwer beim Packen des Fallschirms seinen Job richtig gemacht hat, abhängig davon, dass der Tandemmaster die Reißleine zur Rechten Zeit zieht. Für alle die Probleme haben loszulassen und zu vertrauen die absolute Schocktherapie. Ich weiß wovon ich rede. Aber ich brauche 2014 definitiv einen Auffrischungskurs.

Oder die Buchmesse in Frankfurt, mit der ich auch dieses Jahr so unglaublich viele wunderschöne Erinnerungen verbinde, all die Autoren, Verleger, Verlagsmitarbeiter und Blogger die ich mittlerweile kenne. Es ist soo schön, dass es euch gibt!

Und dann die kleine Schriftgut in Dresden, drei Tage voller Freude und Lächeln mit wirklich guten Freunden. Danke an dieser Stelle an Bini, Peggy und Josi! Das war eine wirklich tolle Zeit mit euch! Ich hoffe wir sehen uns bald wieder.

Stephen King , der Meister des Horrors, und ich

Stephen King , der Meister des Horrors, und ich

Das Jahr lief gemächlich weiter, ich war glücklich, ich war traurig, ich war aufgeregt und gelangweilt – ein bisschen frustriert, weil mein Losglück mich dieses Jahr so im Stich gelassen hatte – und dann kam das, war ihr ja nun auch alle schon kennt: Mein Treffen mit Stephen King, eine halbe Stunde, die mich für jedes nicht gewonnene Buch, für jede missglückte Verlosung, für jedes Nachsehen, für jede kleine und große Panne in diesem Jahr entschädigt hat. (Selbst für die, die danach noch kommen sollten … :D)  DAS war ein Traum, den ich nicht mal zu träumen gewagt hatte. Das war so weit weg von jeder Realität, so weit weg von allem was man sich vorstellen kann, dass ich tatsächlich immer noch unglaublich glücklich darüber bin, dass ich das erleben durfte.  Mr. King – Sie sind eine verdammt gute Droge, wenn ich das so sagen darf!

Was bleibt?

Und jetzt, jetzt ist dieses Jahr fast vorbei und ich blicke zurück auf 12 ereignisreiche Monate – auf Momente des Glücks, der Angst, der Trauer und der Euphorie. Ich blicke zurück auf Freunde und solche die ich dafür gehalten habe. Ich blicke zurück auf Tage voll Sonne oder Regen, auf Sturm oder Ruhe, auf Lärm oder absolute Stille. Ich blicke zurück auf ein Jahr, das mich vieles gelehrt, mich vieles gekostet und mir unendlich viel gegeben hat. Viel mehr möchte ich nicht erzählen, weil ich selbst nicht mehr Recht weiß, was ich noch sagen sollte: aber ich möchte Danke sagen. Ich bin Dankbar für jede einzelne Sekunde, ich bin froh dieses Jahr ge- und erlebt zu haben. Ich bin glücklich und ich freue mich von Herzen auf 2014. Ich würde fast sagen: Es kann nicht besser werden. Aber das Leben hat mich gelehrt, dass es immer besser geht, wenn man nur ganz fest daran glaubt. Mein Leben hat mich gelehrt, dass man sich nach oben kämpfen muss, weil man von ganz alleine fällt, aber es hat mich auch gelehrt, dass es immer Menschen gibt, die einem beim Kampf die Hand reichen und zur Seite stehen. 

In diesem Sinne:

Ich wünsche euch liebe Freunde, lieber Leser ein wunderschönes Weihnachtsfest, ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein berauschendes 2014.

Ohne Titel

Ich danke meiner süßen, kleinen Caro; der verrückt, liebenswerten Bini; dem chaotischen Roman; meinem Felsen in der Brandung Michi; der liebevoll, herzlichen Verena; dem kuscheligen Literaten Stephan; dem frech-charmenten Arno; dem warmherzigen Christian; meiner Familie, vor allem aber meinem ein und alles: meiner Tochter und vielen anderen, die mir dieses Jahr so unvergesslich gemacht haben. Timo, Flo, Mandy, Jürgen, Cat, Claudia, Jim, Arndt, Kaddel, Mel, Katja, André ……. (Sorry, wenn ich euch jetzt nicht alle aufzählen kann) Danke dafür, dass es euch gibt und ihr einfach da seid. Ich liebe euch!

Und jetzt verschwinde ich in meinen fast wohlverdienten Blog-Urlaub. Im neuen Jahr melde ich mich wieder – mit neuen Ideen (hoffentlich), vielen neuen Büchern und Rezensionen und … ach was, wir werden sehen, was uns das neue Jahr bringt. Genießt eure Feiertage,  vertreibt die bösen Geister des alten Jahres mit lautem Krach und kommt alle heil und wohlbehalten ins neue Jahr!

Lebwohl 2013  – Willkommen 2014!