Wir sagen euch an den lieben Advent,
sehet die dritte Kerze brennt …

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Gerade war es noch Sommer und jetzt ist nächste Woche schon Weihnachten. Seid ihr auch alle schon schön in Weihnachtsstimmung? Bei mir ist es noch nicht ganz so weit. Als Kind war das irgendwie schöner. Da war man schon mit dem ersten Türchen des Adventskalenders irgendwie glückselig, voller Freude.  Aber seit ich erwachsen geworden bin und der Alltag mich fest im Griff hat, nimmt diese Begeisterung mit jedem Jahr mehr ab. Klar, ich gebe mir Mühe für die Kleine – es wird festlich dekoriert, gebastelt, gesungen … Aber mittlerweile vergesse ich sogar die Türchen im Kalender zu öffnen, wenn mich meine Tochter nicht daran erinnert. Das hätte ich als Kind nie gedacht, dass es mir irgendwann tatsächlich genauso gehen würde wie meinen Eltern. Und wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr das auch oder seid ihr noch von der weihnachtlichen Vorfreude gefangen?

Schreibt mir doch  bitte hier als Kommentar – oder per Mail an dreigroschenpoesie[at]gmx.de; Betreff: Türchen 16.12.12 Buch A oder B.  Kommentare hier sind leichter zu beantworten und es macht wirklich Spaß mit euch zu diskutieren 🙂

Gestern war die Teilnahme eher gering, lag wohl an der schwierigen Aufgabe 😉 Trotzdem freue ich mich, dass es für jedes Buch einen Gewinner gibt, den ich auch noch auslosen musste. Das Hörbuch „Atem der Nacht“ geht an Michael S. (schon wieder ein Mann, es geht aufwärts ;)), „Der Adler in der Frühe“ fliegt zu Jennifer M.

Und *trommelwirbel* Der Sonderpreis geht an … nein, dafür muss ich noch ein bisschen ausholen. Die Wahl fiel nämlich richtig schwer: Ihr habt alle wirklich toll gebacken, die Kinder haben – wie man sieht – super mitgeholfen und jeder einzelne Teller sieht total lecker aus. Aber überzeugt hat mich dann doch Melanie K., die sich extra für den Sondergewinn nochmal hingesetzt hat um nachzubacken. So viel Engagement muss ich einfach belohnen.

Zu den Büchern

Der Adventssonntag steht wieder ganz im Zeichen großer Kriminal Autoren. Erneut habe ich die Freude eine signierte Taschenbibliothek Ausgabe von „Der Trakt“ (Buch A) verlosen zu dürfen. Außerdem hat die liebe Kaddel noch ein weiteres Welttag Bücherfreunde Geschenkbuch aufgetrieben, das wirklich hervorragend zum Winter passt. „Der Schneemann“ von Jo Nesbø

Die Gewinne

Die Gewinne

Klappentext: Arno Strobel – der Trakt

»Und wer bist du wirklich?« 
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Klappentext: Jo Nesbø – Der Schnemann

Ein Serienmörder tötet auf bestialische Art und Weise. Seine Opfer: junge Mütter. Auf der fieberhaften Jagd nach dem unheimlichen »Schneemann« kämpft sich Kommissar Harry Hole durch ein Labyrinth aus Verdächtigungen und falschen Spuren. Immer neue Morde geschehen. Als Hole selbst ins Visier des Killers gerät, entwickelt sich ein gnadenloses Duell.

Über die Autoren

Arno Strobel 

Arno muss ich euch nun wirklich nicht mehr vorstellen, denke ich 😉

Jo Nesbø

An Selbstbewusstsein hat es dem 1960 in Oslo geborenen Bestsellerautor Jo Nesbø bereits als Kind nicht gemangelt: Im Alter von sieben Jahren war er sich sicher, die Geschichte „Der Herr der Fliegen“ spannender erzählen zu können als ihr Autor – immerhin der Literaturnobelpreisträger William Golding. Dennoch dauerte es, bis Nesbø selbst zum Schreiben kam. Er arbeitete nach einem Wirtschaftsstudium zunächst als Börsenmakler und baute sich nebenbei eine Karriere als Musiker auf. Erst eine Auszeit brachte ihn auf die Idee, Krimis zu schreiben. Bereits sein Erstling, „Der Fledermausmann“ (1997), wurde ein Bestseller und „Rotkehlchen“ (2000) sogar zum besten norwegischen Krimi aller Zeiten gewählt. Seine Selbsteinschätzung als Kind war also nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Aktuelles Geschehen

Wenn man dann aber den Blick aus dem geschmückten Fenster gen Amerika richtet, dann kann man eigentlich von Stimmung gar nicht sprechen. Meine Kerze heute, am dritten Advent, brennt für die Opfer des Amoklaufes und für ihre Familien, für die vielen unschuldigen die nun Leiden müssen. Auch für die Kinder, die diesen Schrecken überlebt haben, der sie aber nie ganz los lassen wird.

Wir sagen euch an den lieben Advent
sehet die dritte Kerze brennt.
nun tragt eurer Güte hellen Schein
weit in die dunkle Welt hinein.
(Maria Ferschl)

Meine Kerze brennt heute für die Opfer des Amoklaufes. Ruht in Frieden, liebe Kinder! <3

Meine Kerze brennt heute für die Opfer des Amoklaufes. Ruht in Frieden, liebe Kinder!