!!!SPOILERWARNUNG!!!!

Ja, eigentlich mag ich ich keine Spoiler, aber bei einem 3-Teiler ist es nicht so einfach die Handlung nicht vorweg zu nehmen. Und damit nun niemand aus versehen der Lesefreude beraubt wird gibt es hier  eine Warnung: Wer das Buch noch lesen möchte sollte lieber auf die ausführliche Rezension verzichten 😉 Damit man aber nicht ganz umsonst hier ist,  gibt ein kurzes Fazit zum zweiten Teil:

Die uneingeschränkte Leseempfehlung für diese Trilogie bleibt bestehen.  Wer es noch nicht getan hat, der sollte sich am Besten ganz schnell Teil 1 „Mächtiger als der Tod“ kaufen. Ich empfehle aber Band 2 und 3 gleich mitzunehmen, man kann nämlich einfach nicht mehr aufhören zu lesen …

Inhalt:

Daniel und Elizabeth sind beunruhigt wegen des merkwürdigen Flackerns im Morgengrauen. Ist das der „Ruf“ der anderen Seiten, der vorher durch das Sonnenamulett unterdrückt wurde oder hatte Professor Worthing mit seine „Austreibungsversuchen“ doch Erfolg? Die Beiden setzen alles daran das herauszufinden. In Daniels alter Wohnung erhält Elizabeth zufällig nützliche Informationen von Daniels Vater: Die Handynummer eines ausländisch aussehenden Jungen, der das Amulett kaufen wollte. Zudem erhärtet sich der Verdacht, dass eine Bruderschaft, die ihre Wurzeln in einer indischen Sekte hat, mit den Morden in Verbindung stehen könnte. Zusammen mit Riley und Wood forschen sie weiter und kommen dabei der Wahrheit immer Näher, vielleicht zu Nah, denn plötzlich ist Liz verschwunden…

Kritik:

Der zweite Teil schließt sich nahtlos an die Handlung an. Liz und Daniel genießen ihre Beziehung, auch wenn es natürlich Schwierigkeiten gibt. Beide haben Angst, dass Daniel irgendwann verschwinden könnte. Trotz der kurzen Zeit die sie sich erst kennen, sind sich die beiden mittlerweile sehr vertraut. Sie sind Seelenverwandt.

Aber sie kämpfen nicht alleine: Daniels ehemaliger Kollege Anthony „Tony“ Wood ist mit von der Partie. Er kann Danny zwar weder sehen, noch hören, trotzdem vertraut er Liz. Er war und ist Dannys bester Freund. Wood ist ebenso ehrlich und unbestechlich wie Dan und ein guter Ermittler, obwohl er hin und wieder etwas aufbrausend ist.

Ihnen zur Seite steht auch Riley, ein junger Pavee, den Daniel einmal vor einer unrechtmäßigen Verurteilung bewahrt hat. Er ist ein kluger junger Mann und ein ehrlicher, loyaler Freund. Zudem ist Riley ein echtes Medium – er kann Geister hören und fühlen. Vor allem Letzteres macht ihm manchmal ganz schön zu schaffen.

Sprachlich steht Teil 2 dem ersten Band in nichts nach. Atmosphäre und Spannung bleiben konstant erhalten. Der Roman ist ergreifend und gefühlvoll geschrieben und am Ende von Teil 2 kommen einem sogar die Tränen. Zwar liegt der Fokus der Handlung eine Zeit lang eher auf der Beziehung und zwischen Liz und Danny, wodurch es zeitweise ein bisschen sehr kitschig wurde, aber das war zu verkraften 😉

Fazit:

Genauso schön und gefühlvoll wie der erste Teil. Auch wenn ich bereits seit dem ersten Band einen Verdacht im Bezug auf die Hintergründe habe, bleibt die Geschichte spannend und fesselnd. Man kann gar nicht anders, als sofort mit dem dritten Teil weiter zu lesen. Am Ende von Teil 2 musste ich tatsächlich ein paar Tränen vergießen und habe – ohne Pause – den dritten Teil hinterher verschlungen. Das bisschen zu viel Kitsch kann man gut überlesen – bei der Story! Weiterhin meine uneingeschränkte Leseempfehlung 🙂

5/5 Sternen

C.M. Singer – …und der Preis ist dein Leben Teil 2; Ruf der anderern Seite
erschienen, 2012 im AAVAA Verlag
293 Seiten
11,95€ / 6,99€(E-book)

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