Inhalt:

Lucio Verdict hat seinen ersten Klienten: Jimmy Marquard Und dieser hat ein recht delikates Problem. Aber Lucio wäre kein „Problemlöser“ geworden, wenn er den Dinge nicht auf den Grund gehen würde. Und so beginnt er seine Ermittlungen im Fall „Jimmy der Mops“, in den Isarauen, in Spähre5, genauer gesagt in München im Jahr 2066…

Kurzkritik:

Luc, der Protagonist dieser Kurzgeschichte, kommt aus Hanseapolis. Wie und warum er in München gelandet ist, dass würde den beiden Roman der Autorin vorgreifen und das ist auch im Moment nicht relevant. Was zählt: Er bleibt arrogant-sympathisch, dennoch hat er ein bisschen Federn gelassen. Wer will es ihm verdenken? In jedem Fall ein sehr spannender Charakter.

Nun, wie ich zu Miriam Pharo’s Schreiberei stehe, dass wisst ihr ja schon. Aber in Kürze: Ich mag es gerne. Humorvoll, prägnant, auf das wesentliche Konzentriert und trotzdem ausreichend Informationen um der Handlung gut folgen zu können. Allerdings bin ich mir fast sicher, dass es mir schwerer gefallen wäre alles zu verstehen, wenn ich nicht bereits zuvor die Hanseapolis Sektion 3 Zukunftsthriller gelesen hätte. Allein schon wegen den fehlenden Erklärungen.

Fazit:

Auch wenn München fast ein bisschen schlecht weg kommt, ist diese Kurzgeschichte ein sehr kurzweiliger und witziger Lesegenuss für zwischendurch, zum Beispiel um die Wartezeit zu „Präludium“ zu verkürzen. Man sollte aber – im eigenen Interesse – „Schlangenfutter“ und „Schattenspiele“ auf jeden Fall vorher gelesen haben. „Isar 2066“ gefällt mir nicht ganz so gut wie die beiden Romane. Ich denke, ohne die Vorgeschichte hätte mir bei dieser Kurzgeschichte einiges gefehlt. Trotzdem bin gespannt wie es weiter geht.

4,5/5 Sternen 

Miriam Pharo – Isar 2066 Jimmy der Mops
E-book, 147 Kb
33 Seiten
1,99€