Handlung: 


Adoptierte Tochter sucht nach den leiblichen Eltern, findet heraus, dass ihr Vater ein Serienmörder ist und lebt fortan in der Angst, dass er sie aufsuchen könnte. 


Fazit: 


Die Idee hinter dem Buch ist gut und die Sprache (wenn man von den vielen Tippfehlern absieht) sehr angenehm. Leider ist die Geschichte selbst langweilig, ohne jeden Spannungsbogen und plätschert 400 Seiten lang ereignislos vor sich hin. Von endloser Angst spürt man eigentlich nichts. Die Figuren sind größtenteils zwischen „lästig“ und „nervig“ einzuordnen und irgendwie allesamt unsympathisch: Die neurotische Haupterson, die eifersüchtigen Schwestern, der ungerechte Dad, die überfürsogliche, aber schwache Mutter, das verzogene Kind, der „ach so perfekte“ Verlobte, guter Bulle, böser Bulle…Die normalste Person scheint noch der Serienmörder selbst zu sein. Das Ende ist dann völlig absurd, unlogisch, an den Haaren herbeigezogen und überflüssig. Als hätte man versucht auf Teufel komm raus irgendwo Spannung in die Geschichte zu prügeln. Das Buch 200 Seiten kürzen, vom Ende 50 Seiten streichen und dann kommt vielleicht was dabei raus. Alles in allem werde ich von dieser hoch gelobten Autorin künftig meine Finger lassen.


2 Sterne gibt es für Idee und Sprache, aber der Inhalt lässt zu Wünschen übrig. Zudem scheint dem Fischer Verlag wenig an dem Buch gelegen zu haben, da die häufig auftretenden Fehler (fehlende Wörter, überzählige Wörter oder falsch benannte Personen) den kaum vorhandenen Lesespaß noch zusätzlich schmälern.